GS Velo

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Ort Kategorie: Regional

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  • Vision
    Wir erstreben, dass ein Fahrrad in Ausstattung und Erscheinung kein ‚Kind des Computerzeitalters‘, sondern eine Reflektion der Erwartungen von Zeitlosigkeit, Verlässlichkeit und Eleganz sowie Schnelligkeit ist.

    Hersteller
    Wie oben bereits geschildert, bestimmen Einsatzort und Fahrer die Notwendigkeit der Ausstattung des Rades. Allzu oft wird derzeit jedoch die für die ganze Welt gleiche Radproduktpalette ausgestoßen und auf dem heimischen Markt für notwendig erklärt. Damit können und wollen wir uns nicht anfreunden. Kriterien zur Auswahl der bei GS Velo vertriebenen Fahrräder und Ersatzteile sind (neben erwähnter Abneigung gegenüber seelenlosen Marketingprodukten) Qualität, Wertbeständigkeit, Reparaturmöglichkeiten sowie der Herstellungsort. Wenn auch am Markt nicht leicht zu finden, so lohnt doch die Suche nach kleineren Herstellern von traditionellem Handwerk, zumal diese preislich durchaus konkurrenzfähig sein können.

    Modelle
    Die von uns vertriebenen Modelle stammen mehrheitlich aus europäischen Ländern und haben zu 90% einen Rahmen aus Stahl. Dieser Werkstoff besitzt unserer Erfahrung nach bei gleichzeitiger Bezahlbarkeit das größte sinnvolle Einsatzspektrum.

    Stahl
    Unbestreitbarer Vorteil eines Aluminiumrahmens ist sein um etwa 400-600g geringeres Gewicht, doch bei einem kompletten Stadtrad sind das nur rund 3-5%. Dafür verzichtet der Alu-Fahrer auf Vorteile wie Langlebigkeit, Komfort, weltweit gewährleistete Reparaturfähigkeit sowie ein schlichtes und stilsicheres Design, die so nur ein Stahlrahmen bieten kann.

    Einsatzzweck
    Ein aktuell häufig angebotenes und verkauftes Rad mit urbanem Einsatzzweck sei im folgenden zur weiteren Erläuterung einem für den gleichen Einsatzzweck ausgelegten Fahrrad mit Stahlrahmen gegenübergestellt. Das erste Rad besitzt einen Aluminiumrahmen und spart dadurch gegenüber dem Stahlrad die erwähnten rund 500g. Da der Alurahmen steifer ist – was durch ungünstige Wahl von Reifen(-breite) und Sattel noch verstärkt werden kann – leidet der Fahrkomfort. Um dem zu begegnen, wird eine Federgabel verbaut, die den Gewichtsvorsprung wieder aufhebt. Gleichstand! Doch mit fortschreitender Zeit und Verschleiß des beweglichen Bauteils Federgabel gewinnt das Stahlrad an Boden; wenn es nicht schon einen Vorsprung beim Verkauf hatte, da die wenigsten derartigen Federgabeln optimal auf ihre Fahrer abgestimmt werden können. (Am Rande sei noch erwähnt, dass für Gabeln – älter als 3 Jahre – praktisch keine Ersatzteile mehr beschaffbar sind. Eine löbliche Ausnahme stellt die englische Firma ‚Raceware‘ mit ihren ‚Pace‘ – Gabeln dar.)

    Vorsprung Stahl
    Weiteren Vorsprung gewinnt der Stahlrahmen, wenn eine Wartung oder Reparatur anstehen sollte. Stahl kann überall auf der Welt gelötet oder geschweißt werden. Ganz im Gegensatz zu Aluminium. Erst ein sehr sportiver Einsatzzweck lässt eine Notwendigkeit von Alu entstehen. Im engagierten Radsport, wo wirklich jedes Gramm zählt und in kürzeren Abständen das Material gewartet und ausgewechselt wird, kann Aluminium seine Stärken zeigen und sich wegen seiner Bezahlbarkeit gegenüber Karbon und Titan behaupten. Wir haben aus diesen und anderen Gründen unser Hauptaugenmerk auf das Rahmenmaterial Stahl gerichtet.

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